Bikinifit in 54 Tage
Presseartikel Kronen Zeitung März 2009 - Bikinifit in 54 Tagen
Problemzonen wegmassieren?
Ja, das geht bis zu einem gewissen Grad.
Wie, lesen Sie hier. Und was hilft,
wenn sonst nichts hilft, ebenfalls - Von Nina Dvoracek
Nach den wichtigen
Punkten Sport (Teil
1) und Ernährung (Teil 2)
rücken wir unseren Problemzonen
jetzt von außen
zu Leibe. Unterschätzen
Sie nie die Kraft einer
guten Gewebsmassage!
Studien beweisen sogar,
dass das Auftragen von
Anti-Cellulite-Produkten
wirksamer ist, wenn man
vorher Durchblutung,
Stoffwechsel und Lymphfluss
anregt. Denn dann
werden die Wirkstoffe
besser zu den Zellen
transportiert und Schlackenstoffe
schneller abtransportiert.
Das wirkt
sich auf Hautstruktur,
Straffung und auf den
Umfangverlust aus.
Also:
Zupfen, rollen, bürsten! Bei
der Zupfmassage nimmt
man Haut zwischen Daumen
und Zeigefinger,
hebt sie leicht an, bis sie
aus dem Griff rutscht. So
arbeitet man sich Stück
für Stück durch die
Problemzonen. Einfacher
sind Massageroller. Bei
einigen Anti-Cellulite-
Produkten sind die schon
dabei (z. B. bei „Lipo.
Metric“ von Vichy).
Weitere Möglichkeit:
Man macht eine Faust
und massiert mit den
Knöcheln das Gewebe. Bürsten ist übrigens
mehr etwas für schöne,
glatte Haut dank Peelingeffekt.
Zwar wird auch
die Durchblutung angeregt,
aber nicht so tiefenwirksam.
Bei allen Methoden
wichtig: immer dem
Lymphfluss nach agieren.
Also, von Füßen und
Händen Richtung Herz.
Und: Die Celluliteprodukte
werden erst danach
aufgetragen.
Straffende Wechselduschen.
Zusätzlich zum Bürsten!
Sie trainieren die Gefäße
und straffen die Haut.
Schon nach einigen Tagen
der Qual empfindet
man es sogar als angenehm!
So geht’s: Nach dem
Duschen Körper zehn Sekunden
kalt abspülen.
Wieder dem Lymphfluss
folgen. Dann kommt warmes
Wasser, dann wieder
kalt – dreimal. Mit kaltem Wasser
aufhören.
Vorsicht bei Besenreisern!
Die werden von Hitze und
mechanischer Manipulation
verschlimmert. Deshalb
auf alle Massagetechniken,
Bürsten, wärmende
Celluliteprodukte
und -wickel an den betroffenen
Stellen verzichten!
Nicht traurig sein: Am Po gibt es keine Besenreiser
und auch Bauch und Busen
können trotzdem eifrig
massiert werden.
Intensivmethoden für Härtefälle.
Oft hilft alles nichts
oder zu wenig. Dann bleiben
noch Methoden von
Figurstudios und Dermatologen.
Nachteil: teuer.
Vorteil: effektiv.
Lipomassage.
Die elektronische
Intensivvariante
des Massagerollers. Einziges,
von der amerikanischen
FDA anerkanntes
Gerät: „Cellu M6“ von
LPG. Je nach Einstellung
erzielt man Fettabbau,
Straffung oder mehr Kontur.
In französischen Onlineforen (in Frankreich
gibt es das schon länger)
war ausschließlich positives
Feedback zu finden.
Sinnvoll: 10–15 Behandlungen
(jeweils 2/Woche).
Anschließend reicht einmal
pro Monat. Kosten: €
60/Termin. Infos:
www.beautylines.at
Wickelmethoden. Körperwickel,
die mit der
Kombination aus Druck
und Wirkstoffen arbeiten.
Zwei, die tatsächlich Zentimeter
schmelzen lassen
und für Form sorgen (wir
haben’s getestet!): „Wrap’n go“ und die Morton-Methode. Ersteres wendet
man selbst an, verbunden
mit Sport (2x/Woche
für 2 Monate oder länger).
Dabei nimmt man
gezielt an den Problemstellen
ab und nicht da,
wo man die Rundungen
behalten möchte (am Busen
z. B.). Rucksack für
25 Anwendungen, € 399.
Info: www.wrapngo.net
Die Morton-Methode
wird im Figurstudio gemacht.
Je nach Problem
sind drei bis zehn Einheiten
notwendig. Kosten:€ 88–140/Wickel. Infos:
www.wrapandroll.at
Fettabsaugung.
Damit
kann man nicht nur Umfang
verringern, sondern
auch gezielt formen. Mit
Kanülen wird Fettgewebe
auf nicht mehr Wiedersehen
abgesaugt. Vorsicht:
nur einen erfahrenen Arzt
ranlassen! Kosten: um die € 2700.
Thermasuction.
Erzielt
bei „hängenden Oberarmen“
und schrumpeliger
Bauchhaut sehr gute Erfolge.
Arbeitet mit zwei
Anwendungen: hochfrequenten
Radiowellen, die
ein Zusammenziehen des
Kollagens bewirken, und
Liposhift (arbeitet mit
Kanülen das Bindegewebe
durch). Doppeleffekt:
Straffung und leichter
Fettverlust. Leider sehr
teuer: ab € 3800. Info:
www.kiprov.at
Abschließend soll gesagt
sein: Wir sind Frauen – Frauen, die ein anderes
Bindegewebe haben
als Männer, weil wir nur
so einem Baby in unserem
Körper Platz machen
können. Vielleicht schaffen
Sie es vor diesem Hintergrund,
die eine oder
andere Delle mit Liebe zu
betrachten! Natürlich sollen
wir auf uns schauen –
schon aus gesundheitlichen
Gründen. Aber das
Wichtigste ist doch: sich
selbst zu achten und zu
lieben, wie man ist!
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